Asthma bronchiale ist eine chronisch-entzündliche Atemwegserkrankung, die zu Anfällen von Atemnot, Husten und einer verengten Bronchialmuskulatur führen kann.
Verdauungsprobleme, Infekte oder Stimmungsschwankungen? Für viele Beschwerden könnte die Ursache im Darm liegen. Dort steuern Milliarden von Mikroorganismen die vielfältigsten Funktionen. Das Darm-Mikrobiom, auch Darmflora, ist ein wahres Wunderwerk. Es kann das Immunsystem und sogar die seelische Verfassung fördern. Die Darmgesundheit hat also großen Einfluss auf unser Wohlbefinden.
Die Nase läuft, die Augen tränen, dazu kommen heftige Niesattacken: Die Beschwerden bei einer Pollenallergie sind leicht mit denen einer Erkältung zu verwechseln.
Menschen mit Asthma leiden unter plötzlicher Luftnot. Die Bronchien schwellen an, verkrampfen und bilden übermäßig Schleim. Die Atemwege werden dann ganz eng – meist ausgelöst durch Allergene, Kälte oder Anstrengung. Asthma kann sich durch verschiedene Symptome äußern.
Typische Anzeichen sind:
Bei Asthma schwelen in den Bronchien dauerhaft entzündliche Vorgänge. Betroffene sind gegenüber bestimmten Reizen überempfindlich. In Folge führt eine Überreaktion der Lunge zu einer erhöhten Schleimproduktion. Man unterscheidet zwischen allergischem und nicht-allergischem Asthma:
Häufig liegt auch eine Mischform vor. Auch erbliche Veranlagung spielt eine Rolle: Ist ein Elternteil betroffen, steigt das Risiko für Asthma erheblich.
Die Symptome können durch verschiedene Faktoren wie Allergene, Kälte, Infekte oder körperliche Belastung ausgelöst oder verstärkt werden.
Viele Asthmapatienten leiden zusätzlich unter Allergien, die als sogenannte Kreuzallergien das Asthma verschlimmern können. Besonders häufig treten allergische Reaktionen auf:
Dank des Fortschritts in der Asthmatherapie hat die Diagnose Asthma viel von ihrem Schrecken verloren. Im Fokus steht heute die Entzündungshemmung, um Anfälle möglichst zu vermeiden. Je früher die chronische Erkrankung behandelt wird, umso besser der Verlauf. Wer auf eine individuell abgestimmte Behandlung setzt und sich gut über seine Erkrankung informiert, kann ein weitgehend beschwerdefreies Leben führen.
Wichtige Therapieformen in der Asthma Behandlung:
Die neuesten Behandlungsleitlinien empfehlen, nicht nur die akuten Symptome zu behandeln, sondern auch langfristig die Ursachen anzugehen. Dazu gehört die frühzeitige Anwendung von Kortison-Inhalationen, um die Entzündung zu kontrollieren und das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern. Auch die gezielte Anpassung der Therapie an individuelle Asthmaformen rückt stärker in den Fokus. Bei einer allergischen Asthmaform kann eine Hyposensibilisierung eine mögliche Behandlungsoption sein. Die Allergie und das Asthma können sich so verbessern.
Es gibt verschiedene Mittel, die helfen, Schleim in der Lunge zu lösen. Menschen mit Asthma wird empfohlen, Schleimlöser (Expektorantien) mit Vorsicht zu verwenden, da diese manchmal das Risiko einer zusätzlichen Reizung oder Atemnot erhöhen. Es ist wichtig, dass entsprechende Medikamente nur in Absprache mit einem Arzt oder einer Ärztin eingesetzt werden, damit sie richtig zum individuellen Asthmaplan passen.
Vorsicht bei akuten Asthmaanfällen: Bei einem akuten Asthmaanfall ist es wichtiger, die Atemwege mit einem Bronchodilatator (z. B. einem Beta-2-Sympathomimetikum wie Salbutamol) zu erweitern, bevor man Schleimlöser verwendet.
Menschen mit Asthma sollten ihren Alltag an die Erkrankung anpassen, um Anfälle zu vermeiden und die Lebensqualität zu erhalten. Dazu gehören:
Asthmaanfälle können durch verschiedene Maßnahmen verhindert oder zumindest reduziert werden. Hier sind einige Strategien, die helfen können:
Pollen, Staubmilben, Schimmelpilze und Tierhaare können Asthmaanfälle auslösen. Das Vermeiden dieser Auslöser ist wichtig, z. B. durch regelmäßiges Staubsaugen, Waschen von Bettwäsche bei hohen Temperaturen oder den Einsatz von Luftreinigern.
Zigarettenrauch kann die Atemwege reizen. Daher sollte man in rauchfreien Umgebungen leben und auf Rauchen verzichten.
Besonders kalte oder trockene Luft kann zu Atemproblemen führen. Ein Schal oder eine Maske können helfen, die Atemluft zu erwärmen und zu befeuchten.
Es gibt verschiedene Arten von Inhalatoren für die Asthma-Therapie, die je nach Schweregrad der Erkrankung und individuellen Bedürfnissen eingesetzt werden:
Dosieraerosole (MDI – Metered Dose Inhaler)
Pulverinhalatoren (DPI – Dry Powder Inhaler)
Soft-Mist-Inhalatoren (SMI – Soft Mist Inhaler)
Vernebler (Nebulizer)
Die Nase läuft, die Augen tränen, dazu kommen heftige Niesattacken: Die Beschwerden bei einer Pollenallergie sind leicht mit denen einer Erkältung zu verwechseln. Heuschnupfen ist eine allergische Erkrankung, die durch kleinste Mengen bestimmter Pflanzenpollen ausgelöst wird. Betroffene werden meist darauf aufmerksam, dass sie an einer Allergie leiden, weil die Symptome immer zur gleichen Jahreszeit auftreten. Die Heuschnupfen-Saison beginnt je nach Pollen im zeitigen Frühjahr und dauert bis in den Winter. Unter einer Pollenallergie leidet etwa jeder vierte Erwachsene in Deutschland. Manche haben nur kurze Zeit einen leichten Schnupfen, andere fühlen sich wie von einem grippalen Infekt heimgesucht. Weil sich aus der allergischen Reaktion ein Asthma entwickeln kann, sollte bei Verdacht auf Heuschnupfen immer ein Arzt aufgesucht werden. Erste Anzeichen für den sogenannten Etagenwechsel von den oberen Atemwegen in die unteren Atemwege (Bronchien) sind Husten und Atemnot.
Ein auf Allergologie spezialisierter Facharzt, zum Beispiel ein HNO- oder Lungenarzt, führt den Prick- oder Provokationstest durch. Die Methoden sind nicht schmerzhaft. Allerdings sind Reaktionen wie Hautrötung, Juckreiz, Schwellungen oder auch Atembeschwerden möglich. Diese Signale geben dem Arzt Hinweise auf die Ausprägung der Allergie.
Beim Prick- oder Scratchtest werden Allergene in die Haut am Unterarm geritzt. Das Ergebnis ist schon nach 20 bis 30 Minuten zu erkennen: Rötungen oder Quaddeln an den Einstichstellen zeigen, welche Pollen die allergische Reaktion hervorrufen.
Provokationstest:
Bei diesem Test bekommt der Patient Augen- oder Nasentropfen, die das vermutete Allergen enthalten. Asthmatiker inhalieren die Teststoffe. Da die Reaktion nicht genau vorhersehbar ist, erfolgt der Provokationstest immer unter ärztlicher Überwachung.
Wer weiß, auf welche Pollen er allergisch reagiert und wann diese Saison haben, kann versuchen, den Kontakt möglichst zu vermeiden. In der Tageszeitung, im Radio und im Internet gibt es aktuelle Informationen zur Pollenbelastung, etwa vom Deutschen Wetterdienst (www.dwd.de).
• An Tagen mit starkem Pollenflug ist es ratsam, sich wenig draußen aufzuhalten und auf körperliche Anstrengungen, wie Radfahren oder Joggen, sowie auf Gartenarbeit, Putzen und Staubsaugen besser zu verzichten.
• Geschlossene Fenster oder spezielle Schutzgitter sorgen dafür, dass Pollen nicht in die Wohnung gelangen.
• Da sich Pollen an Haare und Kleider heften, ist es empfehlenswert, nach einem Aufenthalt im Freien gründlich zu duschen und die Haare zu waschen.
• Bettwäsche und Kleidung nicht draußen trocknen lassen, Kleidung nicht im Schlafzimmer ausziehen und Kleidungsstücke, die draußen getragen wurden, möglichst gleich waschen.
• Für die Klimaanlage im Auto gibt es spezielle Pollenfilter.
Um Beschwerden wie Schnupfen, Niesreiz und Augenjucken zu lindern, stehen verschiedene rezeptfreie Medikamente zur Verfügung.
• Vorbeugen lässt sich mit Präparaten, die Cromoglicinsäure enthalten. Diese Substanz schwächt die Heuschnupfen-Symptomatik ab. Entsprechende Mittel müssen rechtzeitig genommen werden, weil sie erst nach etwa zwei bis drei Wochen wirken.
• Nasensprays mit abschwellenden Wirkstoffen dürfen nur kurzfristig (einige Tage) angewendet werden und wirken ausschließlich gegen eine verstopfte Nase.
• Nasensprays und Augentropfen mit Antihistaminika lindern Beschwerden wie Fließschnupfen und juckende Augen. Diese Mittel wirken sehr schnell, oft bereits nach wenigen Minuten.
• Bei länger andauernden Beschwerden sind Tabletten empfehlenswert, die Antihistaminika enthalten. Diese Mittel wirken nach etwa einer Stunde, der Effekt hält bis zu 24 Stunden an. Eine Tablette am Tag reicht daher meist aus. Da Antihistaminika müde machen können, sollten sie am besten abends vor dem Schlafengehen eingenommen werden.
• Gut wirksam gegen Heuschnupfen sind Nasensprays auf Basis moderner Kortison-Wirkstoffe.
• Homöopathische Arzneimittel werden in der Regel sehr gut vertragen und machen nicht müde. Am besten sollten die Tabletten schon zwei bis vier Wochen vor dem ersten Pollenflug genommen werden.
• Pflanzliche Arzneimittel, etwa auf Basis des Indischen Lungenkrauts, sollen die Selbstheilungskräfte des Körpers mobilisieren und allergische Reaktionen mindern.
Wer eine langfristige Besserung der Beschwerden anstrebt, sollte über eine Hyposensibilisierung durch einen Allergologen nachdenken. Diese Immuntherapie kann den Heuschnupfen stark lindern oder sogar ganz zum Verschwinden bringen. Dabei wird das Immunsystem wiederholt hohen Allergen-Mengen ausgesetzt, um es an die allergieauslösenden Pollen zu gewöhnen, bis es weniger oder gar nicht mehr darauf reagiert.
Bei der klassischen Methode spritzt der Arzt drei Jahre lang monatlich einen Allergenextrakt in das Fettgewebe am Oberarm. Anfangs wird die Dosis wöchentlich erhöht. So gewöhnt sich das Immunsystem an das Allergen. Das Fortschreiten der Erkrankung, zum Beispiel die Entstehung von Asthma oder neuer Allergien, kann aufgehalten werden. Die Therapie zieht sich zwar über mehrere Jahre hin, die Symptome werden oft aber schon mit Behandlungsbeginn schwächer. Die Kosten übernehmen im Regelfall die Krankenkassen.
Für Kinder stehen spezielle Zubereitungen zur Verfügung, die gewährleisten, dass die Wirkstoffe nicht oder nur in geringem Umfang in den gesamten Körperkreislauf gelangen. Eltern, die bei ihrem Kind eine Allergie vermuten, sollten jedoch immer zuerst den Kinderarzt aufsuchen, um eine korrekte Diagnose zu erhalten.
• Bei stark behinderter Nasenatmung kann die kurzfristige Anwendung von abschwellenden Nasensprays eine Erleichterung bringen. Von einer längeren Anwendung als höchstens bis zu einer Woche ist abzuraten.
• Antihistaminika, die bei Symptomen wie Augen- und Nasenjucken oder Niesattacken helfen, gibt es als Saft, Tropfen oder in Tablettenform schon für Kinder ab zwei Jahren.
• Augentropfen und Nasensprays speziell gegen Heuschnupfen werden erst für Kinder ab vier Jahren empfohlen.
• Homöopathische Mittel haben den Vorteil, dass sie gut verträglich und frei von Nebenwirkungen sind. Als Schlüssel zum Erfolg der Behandlung gilt eine genaue Einordnung der Beschwerden: Handelt es sich um einen Fließschnupfen oder eher um zähen Schleim? Werden die Symptome bei Wärme oder eher bei Kälte besser? Wer sich schwertut bei dieser Unterscheidung, kann auf einKomplexpräparat zurückgreifen.
Alle 14 Tage Mittwoch
Alle 14 Tage können Sie kostenfrei mit der Diplom-Psychologin Eva Zimmer sprechen. Sie bietet Ihnen eine anonyme telefonische psychologische Beratungsstunde zu verschiedenen Themen.
Veränderung | 19.03.2025 |
Vertrauen | 09.04.2025 |
Erfolg | 30.04.2025 |
Gezielte und fundierte Informationen, Beratung und Service vor Ort für Diabetes-Patienten.
Mit greenLINDA bieten wir Ihnen in allen teilnehmenden Apotheken ein umfassendes Beratungskonzept zu Präparaten aus der Naturheilkunde für Ihre individuelle Therapie – auch zusätzlich zu Ihren verordneten Medikamenten.